Dicke Luft im Winter vermeiden

Heuer zeigt sich in vielen Wohnungen das gleiche Muster: kalte Außenluft, warme Innenräume, viel Feuchtigkeit. Das Zusammenspiel schafft ideale Bedingungen für Schimmel. Vor allem kleinere Schlafräume spüren das rasch. Über Nacht sammelt sich Feuchte, die Raumluft kippt, Fensterflächen werden nass. Kondenswasser bildet sich häufig schon, bevor Bewohnerinnen und Bewohner merken, wie hoch die Luftfeuchtigkeit eigentlich liegt. Eigentümer und Kaufinteressenten achten daher immer stärker auf das Lüftungsverhalten und die Qualität der Fenster.

22. Dezember 2025

Warum Räume im Winter schneller feucht werden

Im Alltag entsteht enorm viel Wasserdampf. Kochen, Duschen, Schlafen und Wäsche trocknen summieren sich rasch. Ein Haushalt mit mehreren Personen bringt täglich eine große Menge Feuchte in die Raumluft. Bleibt sie drinnen, steigt das Risiko für Schimmel an Wänden und Laibungen. Kondenswasser am Glas wirkt oft wie ein Warnsignal. Wer darauf früh reagiert, schützt die Bausubstanz und reduziert spätere Sanierungskosten. Gerade in Bestandsimmobilien lohnt sich Aufmerksamkeit, weil ältere Fenster häufiger mit Temperaturunterschieden kämpfen.

Richtig lüften spart Energie und verbessert die Raumluft

Längeres Kippen kühlt Wände aus und treibt die Heizkosten in die Höhe. Stoßlüften wirkt viel effizienter: Fenster weit öffnen, Heizkörper kurz zurückdrehen, trockene Außenluft hineinlassen und nach ein paar Minuten wieder schließen. Mehrere Lüftungsintervalle pro Tag reichen meist aus. Noch schneller funktioniert Querlüften. Öffnen Bewohner gegenüberliegende Fenster gleichzeitig, entsteht ein Luftzug, der die feuchte Innenluft sofort austauscht. In mehrstöckigen Objekten setzt der sogenannte Kamineffekt noch eins drauf: Öffnet man Dachfenster und Fassadenfenster gleichzeitig, zieht verbrauchte Luft regelrecht nach oben weg.

Rollläden verbessern die Wärmesituation

Viele Eigentümer überlegen im Winter, wie sie ohne großen Umbau Energie sparen. Außenliegende Rollläden bilden eine zusätzliche Schicht vor dem Glas. Diese Zone hält warme Luft drinnen und senkt Wärmeverluste. In Wien greift heuer sogar eine Förderung für solche Systeme. Tagsüber bleibt der Rollladen offen, damit die Sonne den Raum erwärmt. Nachts schließt man ihn und reduziert den Wärmeabfluss deutlich. Das wirkt sich spürbar auf den Heizbedarf aus und steigert den Wohnkomfort. Für Käuferinnen und Käufer spielt dieser Aspekt oft eine Rolle, weil gut geschützte Fenster langfristig Kosten senken.

Kerzenzeit ohne schlechte Luft

Im Advent brennen landauf, landab Kerzerln. Sie schaffen Stimmung, belasten aber gleichzeitig die Raumluft. Beim Abbrennen entsteht Feinstaub. In geschlossenen Räumen sammelt sich rasch ein Gemisch aus Schadstoffen und warmem Wachsgeruch. Vor dem Lüften die Kerzen unbedingt ausblasen. Zugluft führt sonst zu einer unvollständigen Verbrennung, was die Belastung erhöht. Wer Kerzen mit natürlichem Wachs verwendet und auf künstliche Duftstoffe verzichtet, verbessert die Innenluft spürbar. Ein kurzer Docht senkt zusätzlich die Rußbildung.

Fazit:

Winterliche Feuchtigkeit zeigt klar, wie wichtig das Zusammenspiel aus Lüften, Heizen und Fensterqualität ist. Gut geplantes Lüftungsverhalten schützt die Bausubstanz, verhindert Schimmel und senkt Energiekosten. Rollläden schaffen eine einfache Möglichkeit, die Dämmwirkung zu verbessern. Achtsam eingesetzte Kerzen tragen zu sauberer Innenluft bei. Wer eine Immobilie besitzt oder erwerben will, profitiert von diesem Wissen, weil Fensterzustand, Feuchteentwicklung und Raumklima wesentliche Faktoren für Wert, Erhalt und Wohnqualität darstellen.
Eine Wohnung bleibt im Winter dann behaglich, wenn frische Luft, trockene Oberflächen und gut genutzte Fenstersysteme zusammenspielen. Regelmäßiges Stoßlüften, klug eingesetzte Beschattung und ein bewusster Umgang mit Feuchtquellen schaffen ein gesundes Raumklima. Eigentümer und Interessenten erkennen dadurch rasch, wie sie Kosten senken und gleichzeitig den Wert ihres Objekts sichern.

 


 

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