Datum: 15. Mai. 2014

Zwar ist im April die Inflationsrate von 0,5 auf 0,7 % gestiegen. Sie liegt jedoch noch immer deutlich unterhalb der EZB-Zielmarke von knapp unter 2 %. Ein wesentlicher Faktor für die schwache Steigerung der Verbraucherpreise ist dabei die Euro-Stärke gegenüber dem US-Dollar. Sinkende Importpreise halten das Preisniveau niedrig, während sie die Ertragslage der Exporteure zunehmend belasten. Der Ruf nach EZB-Devisenmarkteingriffen in Form von US-Staatsanleihenkäufen durch die EZB wird lauter. EZB Chef Mario Draghi hingegen verweist auf die Unabhängigkeit der EZB und dem Fehlen konkreter Wechselkursziele. Auch die Leitzinsen blieben vorerst noch unverändert bei 0,25 %. Allerdings wächst die Hoffnung auf baldige geldpolitische Maßnahmen im Kampf gegen eine anhaltende Niedrig-Inflation: "Der EZB-Rat ist uneingeschränkt bereit, im Kampf gegen eine zu lange Phase niedriger Inflation auch unkonventionelle Instrumente einzusetzen", verlautbarte EZB-Präsident Mario Draghi vergangenen Donnerstag in Brüssel. Dabei reicht das Spektrum von Negativzinsen auf Einlagen der Banken bei der EZB bis hin zu groß angelegten Käufen von Staats- und Unternehmensanleihen. Davon unbeeindruckt verhielt sich der als wichtiger Zins-Indikator für variabel verzinste Wohnkredite dienende 3-Monats-Euribor, der nahezu unverändert auf 0,336 % verharrte. Ebenso wenig Bewegung zeigte sich auch am langen Zinsende. Der 10-Jahres Euro-Swapsatz (relevant für Wohnkredite mit 10jähriger Fixzinsbindung) hat weitere Maßnahmen der EZB im aktuellen Zinsrückgang auf 1,71 % (1.1.2015: 2,15 %) bereits eingepreist und blieb ebenfalls nahezu unverändert. Quelle: Infina Credit Broker GmbH

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