Datum: 16. Jul. 2013

Doch jetzt ist es amtlich: Die EU-Finanzminister hatten sich über Nacht auf neue Haftungsregeln im Falle von Bankenzusammenbrüchen geeinigt: Marode systemrelevante Großbanken sollen künftig auf Kosten der Aktionäre und Gläubiger, also auch auf Kosten der Sparer saniert werden. Das entlastet zwar den Steuerzahler aber enteignet alle Aktionäre, Anleihenbesitzer und Sparer der betroffenen Banken. Sparer mit Guthaben von über 100.000 Euro müssen dann einen Haircut erdulden. Bis 100.000 Euro pro Kopf und Institut existiert noch am Papier die Einlagensicherung. Was folgt? Vorsichtige Sparer werden dem Sparstrumpf zu Hause bald mehr Vertrauen schenken als ein paar digitalen Zahlen auf dem Bankkonto. Gemäß dem Motto: „Nur Bares ist Wahres“ droht dann in der nächsten Bankenkrise tatsächlich jener Bankensturm der Sparer auf ihre Konten, der 2008/09 noch ausblieb. Doch schon eine größere Zurückhaltung bei neuen Spareinlagen und der Zeichnung von Bankenanleihen reicht, um der Wirtschaft nachhaltig zu schaden, denn dann würden Banken mangels langfristiger Refinanzierungsmöglichkeiten weniger Kredite vergeben. Unternehmen und Häuselbauer würden weniger investieren und das kostet Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze. Quelle: Infina Fazit: Wer eine kreditfinanzierte Anschaffung eines Eigenheims plant, sollte diese so weit wie möglich vorziehen, denn in 2 Jahren könnte die Kreditvergabepraxis der Banken wieder wesentlich restriktiver sein und so mancher Traum von den eigenen vier Wänden würde dann wie eine Seifenblase zerplatzen.

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