Europa verschärft die Regeln für Airbnb

Die Urlaubsplanung hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert, vor allem durch die zunehmende Beliebtheit von Online-Vermietungsplattformen wie Airbnb. Reisende haben Zugang zu einer breiten Palette von Unterkünften, die oft kostengünstiger und flexibler sind als traditionelle Hotels. Doch die EU hat nun strengere Auflagen für solche Plattformen erlassen, die sich auf den Städteurlaub auswirken könnten. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf das sogenannte "Airbnb-Gesetz" und seine Auswirkungen auf den Immobilienmarkt in Österreich und anderen europäischen Metropolen.

17. Januar 2024

Airbnb in New York: Ein warnendes Beispiel

In New York hat Airbnb bereits einen Vorgeschmack auf die möglichen Auswirkungen strengerer Regulierungen erhalten. Die Plattform bietet dort nur noch ein begrenztes Angebot an Unterkünften an, und die Preise für Wohnungen sind in die Höhe geschossen, was sie oft mit Hotels gleichziehen lässt. Brian Chesky, Gründer und CEO von Airbnb, bezeichnete New York als "keine Stadt mehr für Airbnb" und führte dies auf die verschärften Regulierungen der Stadt zurück.

Europa zieht nach: Das Airbnb-Gesetz der EU

Europa zieht nun nach und hat ein neues Gesetz verabschiedet, das Online-Vermietungsplattformen wie Airbnb dazu verpflichtet, Daten über gebuchte Übernachtungen mit den örtlichen Gemeinden zu teilen. Dies ermöglicht es den Gemeinden erstmals, Einblick in die tatsächliche Nutzung von Airbnb und die Anzahl der vermittelten Gäste zu erhalten. Diese Informationen können als Grundlage für Maßnahmen dienen, die von strengeren Regulierungen bis hin zu einem vollständigen Verbot reichen können.

Verschärfte Regeln für Airbnb in bestimmten Kommunen

Das Airbnb-Gesetz der EU verschärft auch die Regeln für Plattformen wie Airbnb in Gemeinden, die bereits Gesetze erlassen haben, die kurzzeitige Vermietungen von Wohnungen entweder verbieten oder auf das Vermieten einzelner Zimmer beschränken. In solchen Fällen wird es gemäß dem neuen Gesetz verboten sein, Anzeigen auf Airbnb zu schalten, und die Plattform wird mit Strafen belegt, wenn sie dennoch Anzeigen zulässt.

Die Motivation der EU: Wohnungsmangel bekämpfen

Die strengen Reaktionen der EU sind eine Reaktion auf den Unmut vieler europäischer Städte über das Geschäftsmodell von Airbnb und seine Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Anfangs wurde Airbnb als Möglichkeit angesehen, einzelne Zimmer in Wohnungen zu vermieten und den Urlaubern einen authentischen Einblick in das Gastland zu bieten. Doch inzwischen ist es für viele Immobilienbesitzer zu einem profitablen Geschäftszweig geworden, bei dem ganze Wohnungen dauerhaft vermietet werden.

Die Auswirkungen auf Immobilieneigentümer

Die Auswirkungen dieser Entwicklung auf Immobilieneigentümer sind spürbar. In vielen Städten werden Wohnungen nur noch für die kurzzeitige Vermietung über Airbnb aufgekauft. Dies hat zu steigenden Mieten und einem Mangel an langfristigen Mietwohnungen geführt. Die Politiker werfen Airbnb daher vor, den Wohnungsmangel zu verschärfen und die Wohnungspreise in die Höhe zu treiben.

Transparenz dank des Airbnb-Gesetzes

DBislang gab es keine ausreichende Transparenz darüber, wie Airbnb in europäischen Städten genutzt wird. Die EU-Verordnung zielt darauf ab, dies zu ändern und den Gemeinden mehr Kontrolle über die Regulierung zu geben. "Von nun an entscheiden nicht länger die großen Tech-Unternehmen, sondern die Städte selbst über die Regeln", betont Europaabgeordnete Anna Cavazzini von den Grünen.

Die Herausforderung der Umsetzung

Trotz strenger Regulierungen haben die Behörden oft Schwierigkeiten, die Einhaltung durchzusetzen. Illegale Ferienwohnungen haben einen Wettbewerbsvorteil, da sie keine Steuern zahlen. Die Knappheit an Kontrollpersonal macht es schwierig, Verstöße effektiv zu bekämpfen.

Das Airbnb-Gesetz der EU markiert eine bedeutende Veränderung in der Regulierung von Online-Vermietungsplattformen wie Airbnb. Es soll den Städten mehr Kontrolle über die Vermietung von Wohnungen geben und den Wohnungsmangel bekämpfen. Für Immobilieneigentümer kann dies bedeuten, dass sie sich an strengere Regeln halten müssen, während Urlauber mit steigenden Preisen und einem begrenzteren Angebot konfrontiert sein könnten. Die Zukunft des Städteurlaubs in Europa wird stark von der Umsetzung dieser neuen Regulierungen abhängen, und es bleibt abzuwarten, wie sie sich auf den Immobilienmarkt und die Reisebranche auswirken werden.

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