Datum: 02. Juni. 2014

Vor allem in Wien herrscht Stagnation. Im Schnitt lagen in den ersten Monaten dieses Jahres die Immobilienpreissteigerungen in Österreich unter 1 %, während im abgelaufenen Jahr noch teils stärkere Schübe erkennbar waren.

Vor allem der Markt für gebrauchte Eigentumswohnungen boomte im Jahr 2013, nachdem der Wohnungsneubau fast vollkommen zum Erliegen kam. Die radikale Angebotsverknappung führte dazu, dass die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen in Wien mit 12,8 % den stärksten Anstieg verzeichneten, gefolgt von Tirol mit 7,84 %. Indessen halten vermehrte Käufe aus Nicht-EU-Ländern den Wiener Zinshausmarkt auf hohem Niveau.

Besonders gefragt waren auch Baugrundstücke aus Westösterreich: Deren Preise verzeichneten in Vorarlberg mit 11,55 % den stärksten Anstieg, gefolgt von Tirol mit 8,25 %, während sie im Burgenland nur um 0,2 % stiegen und in Kärnten sogar zurückgingen. Lediglich moderate Zuwächse gabs bei Einfamilienhäusern, die in der Steiermark mit 5,47 % am stärksten stiegen.

Wie weit die Immobilienpreise zukünftig weiter steigen werden, hängt von der Einkommensentwicklung und dem Zinsniveau ab. Anhaltend niedrige Zinsen und steigende Einkommen in der wohlhabenderen Bevölkerungsschicht sprechen auch zukünftig für zumindest moderate Anstiege.

Quelle: Infina Credit Broker GmbH - 26.05.2014

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